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Sommer Cocktailparty

Sommer-Cocktailparty planen

Rezepte, Ausstattung und Tipps für einen gelungenen Abend

Kaum steigen die Temperaturen über 25 Grad, zieht es uns nach draußen. Auf die Terrasse, in den Garten oder auf den Balkon. Und wenn sich dort am Abend die Luft endlich abkühlt und die Grillen zirpen, ist die Stimmung wie gemacht für einen gekühlten Drink in guter Gesellschaft. Eine Cocktailparty im Sommer braucht weder eine professionelle Bar noch stundenlanges Vorbereiten. Was sie braucht, ist eine gute Auswahl an Rezepten, ein paar durchdachte Utensilien und genügend Eis. In diesem Ratgeber finden Sie beides: Rezepte, die zu warmen Abenden passen, und einen Überblick über die Ausstattung, mit der Ihre Cocktailparty gelingt.

Sommercocktails – 5 Rezepte für warme Abende

Die folgenden Rezepte decken verschiedene Geschmäcker ab: von leicht und spritzig bis kräftig und aromatisch. Alle lassen sich gut vorbereiten oder direkt vor den Augen Ihrer Gäste mixen. Mengenangaben beziehen sich jeweils auf ein Glas.

Gin Tonic mit Gurke und Rosmarin
Der Gin Tonic gehört zum Sommer wie Sonnencreme zum Freibad. In der Basisversion ist er in unter einer Minute fertig – und mit ein paar frischen Zutaten wird aus dem Standarddrink ein Cocktail mit Charakter.

Zutaten:

  • 5 cl Gin 200 ml
  • Tonic Water
  • 3–4 dünne Gurkenscheiben
  • 1 kleiner Rosmarinzweig
  • Eiswürfel

Geben Sie reichlich Eiswürfel in ein großes Longdrinkglas oder ein bauchiges Weinglas. Gin darüber gießen, mit Tonic Water auffüllen. Die Gurkenscheiben und den Rosmarinzweig ins Glas geben und einmal kurz mit einem Löffel umrühren – fertig. Die Gurke bringt eine leichte Frische mit, der Rosmarin ergänzt die Kräuternoten des Gins.
Eine unkomplizierte Alternative für alle, die den Alkoholgehalt gering halten möchten: Das Koyi Entdecker-Duo aus unserem Shop enthält einen Micro Gin und einen Micro Rum in je 30 ml mit Pipettenverschluss, dazu zwei Dosen Fever-Tree Tonic. Statt Gin einzuschenken, geben Sie einfach 3 bis 5 Tropfen aus der Pipette über Eis und Tonic – nicht umrühren. Das Prinzip liefert den vollen Geschmack bei deutlich weniger Alkohol, und die beiden Fläschchen reichen für bis zu 28 Drinks.

Rum Tonic mit Limette
Rum und Tonic ist ein Drink, den viele erst einmal unterschätzen. Dabei funktioniert die Kombination nach dem gleichen Prinzip wie Gin Tonic, bringt aber andere Aromen mit: etwas wärmer, leicht karamellig, mit einer gewissen Tiefe.

Zutaten:

  • 5 cl brauner Rum
  • 200 ml Tonic Water
  • 2 Limettenspalten
  • Eiswürfel

Eiswürfel ins Glas füllen, Rum darüber gießen, mit Tonic Water auffüllen. Die Limettenspalten hineindrücken, sodass etwas Saft austritt. Wer möchte, kann eine Spalte als Garnitur an den Glasrand stecken. Das Ergebnis ist ein erfrischender Longdrink, der an der Bar oft übersehen wird und gerade deshalb für einen Überraschungseffekt sorgt. Auch hier lässt sich der Micro Rum aus dem Koyi Entdecker-Duo verwenden – das Pipetten-Prinzip funktioniert mit Tonic und Limette genauso wie mit Cola.

Aperol Spritz
Kein Sommergetränk hat die letzten Jahre so geprägt wie der Aperol Spritz. Er ist süffig, sieht gut aus und lässt sich für größere Runden problemlos in einer Karaffe ansetzen.

Zutaten:

  • 6 cl Aperol
  • 9 cl Prosecco (trocken oder halbtrocken)
  • ein Schuss Sodawasser
  • 1 Orangenscheibe
  • Eiswürfel

Eiswürfel in ein großes Weinglas geben. Zuerst den Aperol, dann den Prosecco darüber gießen, zum Schluss einen Schuss Soda hinzufügen. Mit einer Orangenscheibe garnieren. Beim Mischverhältnis hat sich das Verhältnis 2:3 (Aperol zu Prosecco) bewährt. Wer es weniger süß mag, nimmt etwas mehr Soda und einen trockenen Prosecco.
Tipp: Für eine Karaffen-Variante rechnen Sie pro Person etwa 100 ml Aperol und 150 ml Prosecco und geben alles zusammen mit Eis und Orangenscheiben in eine große Glaskaraffe. Die Gäste bedienen sich selbst – das entlastet Sie als Gastgeber.

Whisky Sour
Nicht jeder Gast greift zum leichten Longdrink. Für alle, die es aromatischer mögen, ist der Whisky Sour eine gute Wahl. Die Mischung aus Whisky, frischem Zitronensaft und Zuckersirup ergibt einen ausgewogenen Cocktail, der trotz seiner Würze überraschend erfrischend schmeckt.

Zutaten:

  • 5 cl Bourbon oder Rye Whisky
  • 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • optional: 1 Eiweiß für die charakteristische Schaumkrone
  • Eiswürfel

Alle Zutaten in einen Cocktailshaker geben. Wer das Eiweiß verwendet, zuerst ohne Eis kräftig schütteln (sogenannter Dry Shake), dann Eis dazugeben und nochmals 15 Sekunden shaken. Ohne Eiweiß reicht ein Durchgang. In ein vorgekühltes Tumblerglas abseihen.
Wer keinen Zuckersirup hat, kocht ihn schnell selbst: gleiche Teile Zucker und Wasser aufkochen, umrühren, abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.

Virgin Mojito (alkoholfrei)
Eine Cocktailparty, bei der alle auf ihre Kosten kommen, braucht eine solide alkoholfreie Option. Der Virgin Mojito liefert genau das: Limette, Minze, Zucker und Soda ergeben einen Drink, der auch ohne Rum frisch und aromatisch schmeckt.

Zutaten:

½ Limette, in Spalten geschnitten
6–8 frische Minzblätter
2 cl Zuckersirup
Sodawasser
Crushed Ice

Limettenspalten und Minzblätter in ein stabiles Glas geben und mit einem Stößel vorsichtig andrücken – die Minze soll ihr Aroma abgeben, aber nicht zerquetscht werden, sonst wird der Drink bitter. Zuckersirup dazugeben, das Glas mit Crushed Ice auffüllen und mit Sodawasser aufgießen. Mit einem Minzzweig garnieren.
Dieser Drink lässt sich auch gut in größerer Menge vorbereiten: Limettensaft, Sirup und Minze in einer Karaffe ansetzen und erst kurz vor dem Servieren mit Eis und Soda auffüllen.

Die Ausstattung – was Sie für eine Cocktailparty brauchen

Gute Cocktails stehen und fallen mit zwei Dingen: den Zutaten und dem Eis. Alles andere ist Komfort – aber ein Komfort, der den Unterschied zwischen einer netten Runde und einem richtig guten Abend ausmacht.

Eis und Kühlung
 Ohne Eis keine Cocktailparty. Die häufigste Fehlkalkulation: zu wenig davon. Rechnen Sie mit mindestens einem Kilo Eiswürfel pro Person, eher mehr, wenn es warm ist und der Abend lang wird. Am besten bereiten Sie Eis in großen Beuteln zu und lagern es bis zum Einsatz im Gefrierfach oder in einer Kühlbox. Für die Drinks selbst brauchen Sie Eiswürfel am Tisch. Ein isolierter Eiseimer hält sie über Stunden kalt und erspart den ständigen Gang zum Gefrierfach. Der Eiseimer mit Deckel und Zange aus unserem Shop ist doppelwandig aus Edelstahl gefertigt und hält Eiswürfel bis zu 8 Stunden in Form, ohne dass außen Kondenswasser entsteht. Die beiliegende Eiszange aus Edelstahl sorgt dafür, dass niemand mit den Fingern ins Eis greifen muss.

Gläser
Sie brauchen keine zehn verschiedenen Glastypen. Mit drei Sorten kommen Sie durch den Abend:

  • Longdrinkgläser (ca. 300 ml) für Gin Tonic, Rum Tonic und den Virgin Mojito
  • Tumbler (ca. 200 ml) für den Whisky Sour und alles, was „on the rocks" serviert wird
  • Große Weingläser für den Aperol Spritz

Falls Ihnen Gläser fehlen, können bauchige Wassergläser fast alles ersetzen. Entscheidend ist, dass Sie genug haben – rechnen Sie mit zwei bis drei Gläsern pro Person, weil im Laufe des Abends gewechselt wird.

Barzubehör
Ein Cocktailshaker ist unverzichtbar, sobald Sie den Whisky Sour oder ähnliche geschüttelte Drinks anbieten. Ein einfacher Boston Shaker (Metallbecher plus Glas) reicht für den Hausgebrauch. Dazu ein Barsieb zum Abseihen und ein Jigger (Messbecher mit zwei Seiten, meist 2 cl und 4 cl), damit die Proportionen stimmen. Ein Stößel zum Muddeln von Limetten und Minze für den Mojito vervollständigt das Set. All das gibt es in kompakten Barsets und kostet zusammen weniger als eine Flasche guter Gin.

Servieren und Präsentieren

Garnituren wie Limettenspalten, Gurkenscheiben, Rosmarinzweige und Orangenscheiben bereiten Sie am besten vor dem Eintreffen der Gäste vor und richten sie auf einem Brett oder einer Platte her. Das drehbare Servierbrett aus Gummibaumholz aus unserem Shop eignet sich dafür gut: Es kann in der Tischmitte stehen und jeder dreht sich seine Garnitur einfach zu.

Begleitende Snacks – was zu Cocktails passt

Cocktails auf leeren Magen sind keine gute Idee – und neben der Getränkekarte lohnt sich eine kleine Auswahl an Snacks. Salzig und herzhaft funktioniert am besten, weil es den Geschmack der Drinks unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Bewährt haben sich Oliven, gesalzene Nüsse, Grissini mit Serranoschinken, kleine Bruschetta mit Tomate und Basilikum oder eine Antipasti-Platte mit eingelegtem Gemüse und Käse. Wer mehr Aufwand betreiben möchte, kann Crostini mit verschiedenen Toppings vorbereiten – die lassen sich stundenlang vorher belegen und im Ofen kurz aufbacken, wenn die Gäste da sind. Halten Sie die Portionen klein. Es geht um eine Begleitung zum Drink, nicht um ein Abendessen. Drei bis vier verschiedene Snacks reichen, wenn von allem genug da ist.

Ein Gastgeschenk mitbringen

Wenn Sie selbst zu einer Cocktailparty eingeladen sind und nicht mit leeren Händen kommen wollen: Spirituosen oder Genuss-Sets sind nette Mitbringsel für solche Anlässe. Der Kleine Whisky Genuss aus unserem Shop – ein Geschenkset von Genial Genießen – enthält eine Auswahl an Whisky-Spezialitäten und lässt sich direkt am selben Abend öffnen oder als Vorrat für die nächste Runde aufheben. Passender als Blumen, ehrlicher als Pralinen.

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Text: K. K. (Online-Redakteurin) / Foto: John Lines von Pexels

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