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Schwäbische Küche – deftig, süß und voller Tradition

Schwäbische Küche – deftig, süß und voller Tradition

Eine kulinarische Reise durchs Ländle

Spätzle, Maultaschen, Rostbraten: Wer an die schwäbische Küche denkt, hat schnell die großen Klassiker im Kopf. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick, denn zwischen Alb, Bodensee und Donau wird seit Jahrhunderten gekocht, gebacken und gebrutzelt – nach Rezepten, die oft von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wir nehmen Sie mit auf eine kleine kulinarische Reise durchs Ländle – von der deftigen Hauptspeise bis zum feinen Weihnachtsgebäck.

Spätzle – das Nationalgericht der Schwaben

Keine andere Beilage wird so sehr mit der Region verbunden wie die Spätzle. Ob geschabt, gepresst oder vom Brett gezogen – über die richtige Zubereitungsart lässt sich in Schwaben trefflich streiten. Einig sind sich aber alle: Der Teig braucht Eier, Mehl, eine Prise Salz und etwas Wasser, und er muss so lange gerührt werden, bis er Blasen wirft. Nur dann bekommt die Spätzle die gewünschte Konsistenz – außen glatt, innen weich und mit genug Biss.

Die Bandbreite der Gerichte, in denen Spätzle die Hauptrolle spielen, ist erstaunlich groß. Kässpätzle mit geschmolzenen Zwiebeln sind ein Klassiker, der in Gasthäusern und Familienküchen gleichermaßen zu Hause ist. Als Beilage begleiten sie den Zwiebelrostbraten oder kommen zusammen mit Linsen und Saitenwürstle auf den Teller – ein Gericht, das viele Schwaben als ihr liebstes Soulfood bezeichnen würden.

Wer Spätzle zu Hause frisch zubereiten möchte, ohne gleich die halbe Küche in Mehl zu hüllen, findet im Spätzle-Shaker-Kochbuch von Susann Hartung einen guten Einstieg. Das Buch erklärt die Zubereitung mit dem patentierten Spätzle-Shaker Schritt für Schritt und liefert neben dem Grundrezept auch kreative Varianten – von Gemüsespätzle mit Austernpilzen bis zu Salbei-Spätzle mit Saltimbocca. Alle Rezepte lassen sich auch ohne Shaker auf klassische Art umsetzen.

Von Maultaschen bis Rostbraten – Klassiker, die satt und glücklich machen

Neben den Spätzle gibt es eine ganze Reihe von Gerichten, die in der schwäbischen Küche festen Bestand haben. Die Maultasche etwa, gern als „Herrgottsbscheißerle" bezeichnet, weil die Füllung aus Fleisch, Spinat und Brötchen im Teigmantel versteckt wird – angeblich, um auch in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten zu müssen. Ob in der Brühe, geschmälzt oder in der Pfanne angebraten: Kaum ein Gericht ist so wandelbar.

Der Zwiebelrostbraten gehört zu den Kronjuwelen der schwäbischen Wirtshausküche. Ein gutes Stück Rindfleisch, goldbraun gebratene Zwiebelringe und eine kräftige Soße – dazu Spätzle, versteht sich. Weniger bekannt, aber genauso lohnend sind Gerichte wie Gaisburger Marsch, ein Eintopf aus Kartoffeln, Spätzle und Rindfleisch, oder saure Kutteln, die in manchen Familien bis heute als Festtagsessen gelten.

Wer diese Rezepte nachlesen und nachkochen möchte, wird im Leibschpeis-Set fündig. Die vier Ausgaben des Kochmagazins der Südwest Presse versammeln über 200 Rezepte, die von Lesern eingesendet und von Profiköchen getestet wurden. Darunter sind sowohl Klassiker als auch moderne Interpretationen – vom Bierhähnchen über das schwäbische Alblinsen-Dal bis zur Chicorée-Quiche. Viele Rezepte stammen noch von Großmüttern und Urgroßmüttern und fangen ein Stück kulinarische Heimatgeschichte ein.

Schwäbische Backkunst: Bredle, Springerle und mehr

So deftig die schwäbische Küche bei den Hauptgerichten sein kann, so fein wird es beim Backen. Besonders in der Weihnachtszeit zeigt sich das Ländle von seiner süßen Seite. Bredle – so heißen in Schwaben die kleinen Ausstechplätzchen – gehören ab dem ersten Advent in jede Küche. Butterplätzchen, Zimtsterne, Vanillekipferl und Spitzbuben füllen Dosen und Teller, und die Rezepte dafür hütet jede Familie wie einen kleinen Schatz.
Bei uns finden Sie auch ein Rezept für schwäbische Ausstecherle.

Eine besondere Stellung unter den schwäbischen Backwaren nehmen die Springerle ein. Das traditionelle Anisgebäck wird mit kunstvoll geschnitzten Holzmodeln geformt, die dem Gebäck seine charakteristischen Bildmotive verleihen – von Blumen über Tiere bis zu religiösen Szenen. Die Herstellung erfordert Geduld und etwas Übung, denn der Teig muss über Nacht trocknen, damit die Springerle beim Backen ihr typisches „Füßle" bekommen. Wer sich an dieses traditionsreiche Gebäck heranwagen möchte, findet im Buch Springerle backen von Ulrike Bolsinger eine fundierte Anleitung. Bolsinger ist Modelschnitzerin und Biolandwirtin und bringt in ihrem Buch jahrzehntelange Erfahrung mit dem Anisgebäck zusammen – von erprobten Backtricks bis zu Hintergrundwissen über die Geschichte der Springerlemodel.

Und weil zur schwäbischen Backtradition auch die passende Ausstattung gehört: Unsere Backschürze „Backe, backe Bredle" aus 100 % Baumwolle bringt mit ihrem schwäbischen Spruch die richtige Stimmung in die Weihnachtsbäckerei – und schützt dabei zuverlässig vor Mehl und Teigspritzern.

Gut ausgestattet in die schwäbische Küche

Ob Spätzle schaben, Rostbraten braten oder Bredle ausstechen – wer regelmäßig kocht und backt, weiß eine gute Schürze zu schätzen. Sie hält die Kleidung sauber, und mit dem richtigen Spruch darauf sorgt sie auch für gute Laune am Herd. In unserem Shop finden Sie dafür unsere Kochschürze mit Spruch, die sich auch als Geschenk für kochbegeisterte Schwaben und solche, die es werden wollen, anbietet.

Stöbern Sie in Ruhe durch unser Sortiment – neben den hier vorgestellten Produkten finden Sie im SWP-Shop noch weitere Bücher, Küchenaccessoires und Geschenkideen rund um die Themen Kochen, Backen und Genießen.

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